Prävention

Was bedeutet sie?
Als Prävention bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen, die geeignet sind, den Eintritt einer Krankheit zu verhindern oder zu verzögern oder die Krankheitsfolgen abzuschwächen, u.a. Fortführung der budgetbedingten abgebrochenen Heilmittelversorgung.

Unterschieden wird dabei zwischen der Primärprävention (Maßnahmen des Risikoschutzes bei Gesunden), der Sekundärprävention (Vorsorgemaßnahmen um Krankheiten frühzeitig diagnostizieren und Patienten therapieren zu können) und der Tertiärprävention (Maßnahmen um nach Krankheiten Rückfälle und Folgeschäden zu verhindern oder abzumildern). Bei der Prävention gibt es zwei Ansätze: die Verhaltensprävention und Verhältnisprävention.

Wo steht es im Gesetz?
Die „Leistungen zur VerhĂĽtung von Krankheiten, betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren, Förderung der Selbsthilfe“ sind in den Paragrafen 20 bis 24 b SGB V geregelt.
Welchen politischen Stellenwert hat Prävention?
Das Bundesgesundheitsministerium sieht in der Stärkung der Prävention einen der Schwerpunkte seiner Arbeit und bezeichnet die Prävention als die zentrale Investition in die Zukunft. Die Prävention soll als vierte Säule neben Akutversorgung, Rehabilitation und Pflege fest im Gesundheitssystem etabliert werden.

Das faktische Verhalten der verschiedenen Politikebenen in Bund, Ländern und Kommunen ignoriert eine bedrohliche Entwicklung des Gesundheitsstatus von sozial und ökonomisch benachteiligten Menschen. In hohem Maße betroffen sind vor allem Kinder, bei denen sich familiäre und soziale Risiken kumulieren: Armut, Arbeitslosigkeit der Eltern, Bildungs- und Ausbildungsdefizite.

Nach dem Kinder- und Jugend-Gesundheits-Survey des Robert-Koch-Instituts sind zwischen zehn und 20 Prozent der Kinder in ihrer Gesundheit und Lernfähigkeit so ernsthaft gefährdet, dass sie wahrscheinlich nie einen Beruf erlernen können.

www.bmg.bund.de

Aufgabe der Prävention ist es, die Befähigung und die Eigenverantwortung jedes Einzelnen zu entwickeln und zu stärken. Gezielte Gesundheitsförderung und Prävention in jedem Lebensalter werden in einer Gesellschaft des längeren Lebens wichtiger denn je. Sie tragen dazu bei, dass die Menschen gesund älter werden und die Lebensqualität steigt.

Die Eckpunkte zur Präventionsstrategie, auf die sich die Gesundheitspolitiker der Koalitionfraktionen und der Bundesminister für Gesundheit am 13. Dezember 2012 geeinigt haben, können Sie unten stehend als PDF herunterladen.

Eckpunkte zur Präventionsstrategie (PDF)

Unsere Präventionsangebote beziehen sich auf die Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention. Dabei ist die Förderung der Eigenverantwortlichkeit der Kunden und Patienten ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit.

Motorische Grundeigenschaften - Konditionelle und koordinative Fähigkeiten
Kraft Fähigkeit, einem äußeren Widerstand zu überwinden oder ihm entgegenzuwirken
Schnelligkeit Fähigkeit, motorische Aktionen möglichst schnell durchzuführen
Ausdauer Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Ermüdung bei langandauernden Belastungen
Beweglichkeit Aktionsradius der Gelenke und die Dehnfähigkeit der Muskulatur
Die motorischen Grundeigenschaften stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander und treten als sportspezifische Anforderung oft in Kombination auf (z.B. Schnellkraft, Schnelligkeitsausdauer etc.) und hängen auch mit koordinativen Aspekten zusammen.
Beweglichkeit wird heute meist nicht mehr eindeutig den konditionellen Fähigkeiten zugeordnet, da koordinative Aspekte ebenfalls eine wichtige Funktion haben (vgl. Meinel/Schnabel). Auch die Schnelligkeit beruht auf zentralnervösen Steuerungsprozessen (vgl. Martin u.a.), wird aber traditionell den konditionellen Fähigkeiten zugeordnet.
Trainingsraum
Unser groĂźzĂĽgigergroĂźer Trainingsraum, hell und tageslichtdurchflutet, bietet

  • „Tergumed“-RĂĽckenstraĂźe
  • Reha-Trainingsgeräte
  • MTB-Balance fĂĽr Gleichgewichts- und Tiefensensibilitätsschulung
  • Ausdauertrainingsgeräte wie Fahrradergometer, Climber, Stepper, Cross-Trainer
  • Geräte fĂĽr Vibrationstraining
  • Trainingsgeräte zur Schulung der Tiefenwahrnehmung, Koordination
  • Verschiedene Kleingeräte, die das Kraft-, Ausdauer- , Koordinationstraining und Muskeldehnung unterstĂĽtzen.

Alle Geräte werden individuell bezüglich Größe, Hebelverhältnisse, Drehachsen und Belastung auf jeden Trainierenden eingestellt. Der persönliche Trainingsplan wird entwickelt, angepasst an die Bedürfnisse und gesetzten Ziele; verändert und erweitert bei Bedarf. Betreut werden Sie von Diplom-Sportlehrerin (Rehabilitation) und Physiotherapeuten mit einer Zusatzausbildung. Sie wählen das passende Angebot von der 10er Karte bis zum Jahresvertrag. Wasser während des Trainings und die Dusche danach sind bei uns selbstverständlich inbegriffen.

Sie trainieren bedarfsgerecht und im Sinne der Primär- und Tertiärprävention innerhalb unserer Öffnungszeiten.

trainingsraum
Therapiezentrum Abendroth Ă–ffnungszeiten Trainingsraum:
Therapiezentrum Abendroth
Am Wedelgraben 11
89522 Heidenheim
Fon: 07321-315300
Fax: 07321-3153039
Montag9.00 – 21.00 Uhr
Dienstag9.00 – 20.00 Uhr
Mittwoch9.00 – 20.00 Uhr
Donnerstag9.00 – 21.00 Uhr
Freitag9.00 – 17.00 Uhr

 

Weitere Präventions-Angebote – Kurse

Pilates mit therapeutischer Zielsetzung
Anfänger bis Fortgeschrittene mit max. 8 Teilnehmern

Mattentraining, auch mit Kleingeräten
10 Stunden Ă  60 min

pilates
RĂĽckentraining

10 Einheiten Ă  60 min

Kombi-Ticket
Ermäßigte Zehnerkarte Gerätetraining während der Dauer des Kurses

Preise auf Anfrage

praevention_kombi
Gerätetraining
Betreuung durch Diplom-Sportlehrer/innen und Physiotherapeuten/innen

Preise auf Anfrage

reha_trainingsgeraete